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Ein Hausnotruf für Senioren ist ein nützliches Hilfsmittel, das Menschen im fortgeschrittenen Alter die Möglichkeit gibt, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben, ohne auf die Unterstützung von Angehörigen oder professionellen Pflegediensten angewiesen zu sein. Mit einem Hausnotruf können Senioren jederzeit einen Notruf absetzen, wenn sie sich in einer Notsituation befinden oder medizinische Hilfe benötigen. Dieser Notruf wird an eine Notrufzentrale weitergeleitet, die dann professionelle Hilfe, wie z.B. Rettungsdienste, organisiert. Der Hausnotruf ist besonders für Senioren geeignet, die alleine leben und sich in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt fühlen oder die unter bestimmten Krankheiten leiden, die eine schnelle medizinische Versorgung erfordern.

Kurzgesagt: Hausnotruf · Notfallknopf für Senioren

  • Mit Pflegegrad ist ein Basis-Hausnotruf kostenlos.
  • Im Notfall wird per Knopfdruck schnell Hilfe gerufen.
  • Die Installation erfolgt etwa eine Woche nach Bestellung.

Was ist ein Hausnotruf?

Ein Hausnotruf ist ein Notrufsystem, das in privaten Wohnungen oder Häusern installiert werden kann und dazu dient, im Notfall schnell und unkompliziert Hilfe zu rufen. Es besteht aus einem tragbaren Sender, der entweder am Handgelenk oder als Kette um den Hals getragen wird, und einer Basisstation, die im Wohnbereich aufgestellt wird. Der Sender ist jederzeit griffbereit und kann durch einen einfachen Knopfdruck einen Notruf auslösen. Dieser wird dann an eine Notrufzentrale weitergeleitet, die sich um die Weiterleitung des Notrufs an die entsprechenden Rettungskräfte kümmert.

Ein Hausnotrufsystem bietet Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Möglichkeit, länger in ihrem eigenen Zuhause zu bleiben, da sie im Notfall schnell und unkompliziert Hilfe rufen können. Es gibt verschiedene Hausnotrufdienste und -anbieter, die unterschiedliche Modelle und Zusatzfunktionen anbieten. Wenn ein Pflegegrad vorhanden ist, übernimmt die Pflegekasse Ein Hausnotrufsystem ist in erster Linie für Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Dies können Menschen sein, die alleine leben oder deren Angehörige sie nicht rund um die Uhr betreuen können. Ein Hausnotruf bietet diesen Personengruppen ein zusätzliches Maß an Sicherheit und Unterstützung im Notfall.

Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen, die aufgrund ihres Gesundheitszustands ein erhöhtes Risiko für Unfälle oder Notfälle haben, können ebenfalls von einem Hausnotruf profitieren. So können sie ihre Selbstständigkeit bewahren und dennoch im Notfall schnell und unkompliziert Hilfe rufen.

In bestimmten Fällen kann ein Hausnotruf auch für Personen ohne eingeschränkte Mobilität sinnvoll sein, zum Beispiel für Menschen, die alleine in ländlichen Gebieten leben, wo es länger dauern kann, bis Hilfe eintrifft.die Kosten für ein Basismodell, für zusätzliche Funktionen muss in der Regel ein Eigenanteil gezahlt werden.

Für wen ist ein Hausnotruf geeignet?

Ein Hausnotrufsystem ist in erster Linie für Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Dies können Menschen sein, die alleine leben oder deren Angehörige sie nicht rund um die Uhr betreuen können. Ein Hausnotruf bietet diesen Personengruppen ein zusätzliches Maß an Sicherheit und Unterstützung im Notfall.

Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen, die aufgrund ihres Gesundheitszustands ein erhöhtes Risiko für Unfälle oder Notfälle haben, können ebenfalls von einem Hausnotruf profitieren. So können sie ihre Selbstständigkeit bewahren und dennoch im Notfall schnell und unkompliziert Hilfe rufen.

In bestimmten Fällen kann ein Hausnotruf auch für Personen ohne eingeschränkte Mobilität sinnvoll sein, zum Beispiel für Menschen, die alleine in ländlichen Gebieten leben, wo es länger dauern kann, bis Hilfe eintrifft.

Gefahrenquelle Haushalt: Unfälle im Haushalt

Ein Hausnotruf ist besonders für Menschen geeignet, die aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung ein erhöhtes Risiko für Unfälle im Haushalt haben. Dazu gehören zum Beispiel Senioren, Menschen mit Demenz oder Parkinson sowie Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

Im Haushalt gibt es viele Gefahrenquellen, die zu Unfällen führen können. Hier sind einige Beispiele:

  • Stürze: Treppen, glatte Böden und unebene Bodenbeläge erhöhen das Risiko eines Sturzes.
  • Verbrühungen: Kochendes Wasser oder heiße Öfen können zu Verbrühungen führen.
  • Rauch und Feuer: Unachtsamkeit beim Kochen oder Rauchen kann zu Bränden führen.
  • Vergiftungen: Medikamente, Reinigungsmittel und andere Chemikalien können zu Vergiftungen führen.
  • Erstickung: Kleinteile und Lebensmittel können in die Luftröhre gelangen und zu Erstickungen führen.

Weitere Gefahrenquellen im Haushalt könnten beispielsweise folgende sein:

  • Unbefestigte Teppiche oder Läufer, die zum Ausrutschen oder Stolpern führen können.
  • Glatte Böden, insbesondere in Badezimmern und Küchen, die rutschig werden können.
  • Enge Durchgänge oder schlecht beleuchtete Bereiche, die das Navigieren erschweren und zu Stürzen führen können.
  • Treppen ohne Handläufe oder schlechte Beleuchtung, die das Auf- und Absteigen erschweren und Unfälle begünstigen können.
  • Elektrische Geräte oder Werkzeuge, die eine Brand- oder Stromschlaggefahr darstellen können.

Ein Hausnotruf kann in diesen Fällen lebensrettend sein, da er es den Anwender ermöglicht, schnell und einfach Hilfe zu rufen, falls sie in einer Notlage sind. Ein Hausnotruf ist eine sichere und effektive Möglichkeit, um Senioren und pflegebedürftige Personen in ihrem Zuhause zu schützen und ihnen ermöglicht, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Wer ist der richtige Anbieter für den Hausnotruf?


Es gibt viele Anbieter von Hausnotrufsystemen, die unterschiedliche Angebote und Leistungen haben. Es ist wichtig, sich vor der Wahl des richtigen Anbieters ausführlich über die verschiedenen Angebote zu informieren und die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen zu berücksichtigen. Einige wichtige Faktoren, die bei der Wahl des richtigen Anbieters berücksichtigt werden sollten, sind:

  1. Die technischen Anforderungen: Es gibt verschiedene Arten von Hausnotrufsystemen, wie z.B. Festnetz- oder Mobilfunkbasierte Systeme. Es ist wichtig, das System zu wählen, das am besten zu den individuellen Anforderungen passt.
  2. Der Notrufservice: Der Notrufservice sollte rund um die Uhr erreichbar sein und schnell und zuverlässig auf Notrufe reagieren. Es ist wichtig, sicherzustellen, dass im Notfall schnell und professionell geholfen werden kann.
  3. Die Leistungen des Anbieters: Es gibt Anbieter, die nur den Notrufservice anbieten, während andere auch zusätzliche Leistungen wie z.B. einen Hausbesuch im Notfall oder einen regelmäßigen Check des Hausnotrufsystems anbieten.
  4. Der Preis: Der Preis ist ein wichtiger Faktor, aber nicht der entscheidende. Es ist wichtig, einen Anbieter zu wählen, der ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen erfüllt.
  5. Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit des Anbieters: Es ist wichtig, einen Anbieter zu wählen, dem man vertrauen kann und der einen guten Ruf hat. Es ist ratsam, sich vor der Wahl des Anbieters über dessen Referenzen und Reputation zu informieren.

Funktionen eines Hausnotrufsystems

in Hausnotrufsystem besteht in der Regel aus einer Basisstation und einem tragbaren Notrufknopf, der entweder am Handgelenk oder als Kette um den Hals getragen werden kann. Sobald der Notrufknopf betätigt wird, wird ein Notruf an die Basisstation gesendet, die dann über eine Telefonverbindung oder eine Funkverbindung eine Verbindung zur Rufannahmezentrale herstellt.

Die Rufannahmezentrale ist rund um die Uhr besetzt und besteht aus qualifizierten Mitarbeitern, die schnell und professionell auf den Notruf reagieren. Sie werden dann entweder direkt mit dem Anrufer verbunden oder können über die Basisstation eine Verbindung herstellen.

Die meisten Hausnotrufsysteme bieten zusätzliche Funktionen wie:

  • Notruf-Funktion: Dies ist die Hauptfunktion eines Hausnotrufsystems, die es ermöglicht, in Notfällen Hilfe anzufordern.
  • Ortungsfunktion: Mit GPS-Technologie ausgestattete Hausnotrufsysteme ermöglichen es, die genaue Position des Benutzers zu ermitteln, falls er sich nicht mehr selbst mitteilen kann.
  • Sprachkommunikation: Eine integrierte Funktion zur Sprachverbindung, die es dem Benutzer ermöglicht, mit dem Notrufzentrum zu sprechen.
  • Fall-Sensor: Integrierte Fall-Sensoren, welche vollautomatisch einen Notruf absetzen, wenn der Benutzer stürzt.
  • Verbindung zu Rauchmelder: Einige Hausnotrufsysteme können an einen Rauchmelder angeschlossen werden, so dass im Falle eines Feueralarms automatisch ein Notruf ausgelöst wird.
  • Fernbedienung: Eine Fernbedienung, die es Angehörigen oder Pflegern ermöglicht, das System aus der Ferne zu steuern.
  • Medikamenten-Erinnerung: Einige Hausnotrufsysteme können programmiert werden, um Benachrichtigungen für die Einnahme von Medikamenten zu senden.
  • Aktivitäts-Tracker: Eine Aktivitätstracking-Funktion, die es ermöglicht, die Aktivitäten und Bewegungen des Benutzers zu überwachen.
  • Nachrichtenfunktion: Einige Hausnotrufsysteme können verwendet werden, um Nachrichten an Angehörige oder Pflegepersonal zu senden.
  • Mobilteil: Ein zusätzliches Mobilteil, welches den Nutzer auch unterwegs begleitet, zum Beispiel bei Spaziergängen oder Ausflügen. Dieses kann über eine eingebaute GSM-Antenne direkt mit der Notrufzentrale kommunizieren.
  • Erinnerungsfunktion: Einige Hausnotrufsysteme können programmiert werden, um Erinnerungen an wichtige Ereignisse oder Termine.

Wie wird ein Notruf abgesetzt?

Ein Notruf wird in der Regel durch einen Notrufknopf oder eine Notrufkette abgesetzt, die der Nutzer am Handgelenk oder um den Hals trägt. Der Knopf oder die Kette ist mit einer Notrufzentrale verbunden, die rund um die Uhr besetzt ist. Wenn der Nutzer den Knopf drückt oder die Kette zieht, wird ein Signal an die Notrufzentrale gesendet und ein Notruf ausgelöst.

Die Notrufzentrale wird dann sofort aktiv und ein Notrufbeantworter meldet sich bei dem Nutzer innerhalb von 30 bis 60 Sekunden. Der Mitarbeiter der Notrufzentrale versucht dann Kontakt mit dem Nutzer aufzunehmen und kann in Notfällen, wie z.B. einem Sturz, sofort Maßnahmen einleiten. Dies kann das Einschalten von Rettungsdienst, Polizei oder Feuerwehr sein, je nachdem welche Hilfe benötigt wird.

Einige Hausnotrufsysteme verfügen auch über zusätzliche Funktionen wie z.B. eine Fallerkennung oder eine Verbindung zu Rauchmeldern. Sobald ein Notfall erkannt wird, wird automatisch ein Notruf ausgelöst und die Notrufzentrale informiert.

Wie wird ein Hausnotruf installiert?

Ein Hausnotrufsystem kann sowohl durch einen Fachmann als auch durch den Nutzer selbst installiert werden, je nachdem welches Modell gewählt wurde. Im Allgemeinen besteht die Installation aus folgenden Schritten:

  1. Aufstellung des Notrufgebers: Der Notrufgeber, auch als Notrufsender bezeichnet, wird an einer gut erreichbaren Stelle aufgestellt, zum Beispiel neben dem Bett oder an der Wand in der Nähe des Telefons.
  2. Anschluss des Notrufgebers: Der Notrufgeber wird an das Telefonnetz oder das Internet angeschlossen, je nachdem welches Modell gewählt wurde.
  3. Programmierung des Notrufgebers: Der Notrufgeber wird eingerichtet und programmiert, indem die Kontaktdaten des Notrufdienstes eingegeben werden.
  4. Test des Notrufgebers: Nach der Installation wird der Notrufgeber getestet, um sicherzustellen, dass er ordnungsgemäß funktioniert und eine Verbindung zum Notrufdienst herstellen kann.
  5. Schulung des Nutzers: Der Nutzer wird in die Bedienung des Notrufgebers eingewiesen und erhält Anweisungen, wie er im Notfall den Notruf absetzen kann.

Kosten & Zuschüsse für den Notfallknopf


Ein Hausnotrufsystem kann eine wichtige Sicherheitsmaßnahme für Senioren und pflegebedürftige Menschen sein. Es gibt jedoch auch Kosten, die mit einem solchen System verbunden sind. Diese Kosten können je nach Anbieter und gewähltem Modell unterschiedlich hoch sein.

In Deutschland übernimmt die Pflegekasse die Kosten für ein Hausnotrufsystem, wenn der Nutzer einen Pflegegrad hat. Dies gilt jedoch nur für Basismodelle. Für zusätzliche Funktionen, wie z.B. eine Verbindung zum Rauchmelder, muss der Nutzer in der Regel einen Eigenanteil tragen.

Es gibt auch Anbieter, die ein Mietmodell anbieten, bei dem monatliche Gebühren anfallen. Hier ist es wichtig, die Konditionen genau zu vergleichen und abzuwägen, ob diese Form der Finanzierung für die individuelle Situation die beste Wahl ist.

Ebenfalls gibt es auch die Möglichkeit von Zuschüssen durch die Krankenkasse oder durch Sozialamt, die im Einzelfall beantragt werden können. Auch können Sie sich an die Sozialstation oder die Patientenverfügung wenden.

  • Die monatlichen Miet- und Nutzungsgebühren übernimmt die Pflegekasse mit einer Vergütungspauschale von 25,50 Euro.
  • Die Höhe der einmaligen Installationskosten ist anbieterabhängig, ein Vergleich mehrerer Anbieter kann sich hier durchaus lohnen
  • Die Kosten für Noteinsätze mit Pflegepersonal und Zusatzleistungen sind je nach Anbieter unterschiedlich.

Ein Hausnotrufsystem kann eine wichtige Sicherheitsmaßnahme für Senioren und pflegebedürftige Menschen sein. Es ist jedoch wichtig, die Kosten im Vorfeld genau zu klären und abzuwägen, welche Finanzierungsmöglichkeiten für die individuelle Situation die beste Wahl sind. Es lohnt sich auch, sich über mögliche Zuschüsse von der Krankenkasse oder dem Sozialamt zu informieren.

Stromkostenzuschuss für den Hausnotruf

Ein Stromkostenzuschuss für den Hausnotruf kann in Anspruch genommen werden, wenn das Hilfsmittel von einem Arzt verschrieben und von der Krankenkasse bezahlt wird. Versicherte haben hierfür die Möglichkeit, einen Antrag auf Übernahme der Stromkosten bei ihrer Krankenkasse zu stellen. Die Vorgehensweise kann sowohl bei gesetzlich als auch bei privaten Krankenversicherungen unterschiedlich sein. Es gibt Krankenkassen, die eine Pauschale zahlen, während andere nach Verbrauch abrechnen. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Antrag auf rückwirkende Erstattung der Stromkosten für bis zu vier Jahre zu stellen. Es ist ratsam, sich über die Möglichkeiten der Erstattung bei der jeweiligen Krankenkasse zu informieren.

Weitere Hilfsmittel und Zuschüsse für Senioren

Es gibt eine Vielzahl von Hilfsmitteln und Zuschüssen, die Senioren unterstützen können, um ihre Lebensqualität zu verbessern und die Sicherheit im Alltag zu erhöhen. Einige Beispiele sind:

  • Rollatoren: Ein Rollator ist ein mobiles Gehhilfemittel, das den Benutzer beim Gehen unterstützt und die Gefahr von Stürzen verringert.
  • Treppenlifte: Ein Treppenlift ermöglicht es Senioren, sicher und mühelos die Treppe hoch- oder hinunterzufahren.
  • Duschhocker: Ein Duschhocker ermöglicht es Senioren, sicher und bequem zu duschen, ohne dass sie sich bücken oder hinsetzen müssen.
  • Pflegebetten: Pflegebetten sind speziell für die Bedürfnisse von pflegebedürftigen Menschen entwickelt und erleichtern die Pflege und Versorgung.
  • Hörgeräte: Hörgeräte helfen Senioren, die unter Hörproblemen leiden, besser zu hören und ihre Teilhabe am sozialen Leben zu erhalten.

Es gibt auch verschiedene Zuschüsse und Leistungen, die Senioren in Anspruch nehmen können, um diese Hilfsmittel zu erhalten. Dazu gehören beispielsweise die Leistungen der Pflegeversicherung, die Zuschüsse der Krankenkassen, die finanzielle Unterstützung durch die Sozialhilfe oder die Unterstützung durch die Wohngeldstellen. Es ist wichtig, sich über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren und gegebenenfalls Anträge zu stellen, um die Unterstützung zu erhalten, die man benötigt.

Wohnumfeldverbesserung: bis zu 4.000 € Zuschuss für Pflegegrad 1-5

Wohnumfeldverbesserungen beziehen sich auf Änderungen am Wohnraum, die dazu beitragen, die Sicherheit und Unabhängigkeit von pflegebedürftigen Menschen zu erhöhen. Dazu gehören beispielsweise der Einbau von Treppenliften, Dusch- und Badewannen mit Türen und Haltegriffen, der Einbau von absenkbaren Armaturen und Toiletten sowie der Einbau von Sicherheitstechnik, wie z.B. Rauchmelder und Notrufknöpfe.

Pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 haben Anspruch auf einen Zuschuss von bis zu 4.000 € für Wohnumfeldverbesserungen. Dieser Zuschuss wird von der Pflegekasse bezahlt und kann für Maßnahmen in der eigenen Wohnung oder im Pflegeheim verwendet werden. Um den Zuschuss zu beantragen, müssen Pflegebedürftige einen Antrag bei ihrer Pflegekasse stellen und diesen durch einen Arzt oder eine Pflegekraft bestätigen lassen. Es ist wichtig, dass die Maßnahmen von einem fachkundigen Unternehmen durchgeführt werden und den Anforderungen der DIN-Normen entsprechen.

Fazit: Hausnotruf für Senioren

Ein Hausnotrufsystem ist eine praktische Lösung für Senioren, die weiterhin selbstständig in den eigenen vier Wänden leben möchten. Es ermöglicht ihnen, im Notfall schnell und unkompliziert Hilfe anzufordern, ohne dass sie dazu aufstehen oder gar das Haus verlassen müssen. Durch den Hausnotruf können Senioren ihre Unabhängigkeit und Selbstständigkeit bewahren und gleichzeitig die Sicherheit haben, im Notfall sofort Hilfe zu erhalten.

Es gibt verschiedene Hausnotrufdienste, die unterschiedliche Angebote und Leistungen bereitstellen und zu unterschiedlichen Kosten verfügbar sind. Es ist wichtig, die verschiedenen Optionen zu vergleichen und das beste Angebot für die individuellen Bedürfnisse auszuwählen.